Muttertag

Herzlichen Glückwunsch allen Müttern dieser Welt!

pixelio_692405_by_Helene Souza

Anlässlich dieses Tages wünsche ich mir von Herzen, dass Mütter in Regionen, die wir Dritte Welt nennen, nicht mehr ihre Babys sterben sehen müssen.

1,5 Millionen Babys sterben jährlich weltweit – weil bestimmte Konzerne ihre Flaschenmilch mit aggressiver und unzulässiger Werbung auf den Markt drücken und Mütter ihre Babys in Folge dessen nicht stillen. Die häufigste Ursache: unsauberes Trinkwasser, mit dem die Fertigmilch angerührt wird.

 

nähere Informationen:

„Der Tod aus dem Fläschchen“
Artikel aus „Le Monde diplomatique“ aus dem Jahr 1997 – nach wie vor aktuell

„Nestlé tötet Babys“
Wie führende Flaschenmilch-Konzerne für den Tod von Millionen von Babys verantwortlich sind.
Eine ausführliche Dokumentation.

„Superfood für Babys – Wie Stillen Leben retten kann“
Report der Organisation „Save The Children“

 

Was können wir konkret tun?
Zum Beispiel unser Geld denen entziehen, die dieses Geld für ihre aggressive Werbung nutzen – heißt hier: Produkte von Nestlé meiden.
The Nestlé Boycott

Das kann sich als echte Herausforderung erweisen: kaum ein Produkt im Supermarkt, auf denen nicht dieses Firmenlabel prangt… Nicht zuletzt wird auch in Deutschland der Ersatzmilch-Markt von Nestlé angeführt… Und leider sind auch andere Marken nicht arglos: Milupa, Humana und Hipp verstoßen ebenfalls gegen den Kodex (siehe WorkNet:future)

Also noch ein Grund mehr fürs Stillen auch in unseren Breitengraden…

 

Organisationen, die sich für die Einhaltung eines Kodex gegen missbräuchliche  Geschäftspraktiken einsetzen:

International Babyfood Action Network: ibfan.org

Baby Milk Action: babymilkaction.org

 

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Bildquelle: pixelio / Helene Souza

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Geburten ohne Hebammen?

Der Berufsstand der Hebammen ist in Gefahr!

Macht alle mit, seid laut und unterschreibt die Petition:

Petition

Was ist los?
Ab Juli 2015 wird es voraussichtlich keine bezahlbare Haftpflichtversicherung für Hebammen mehr geben.
Und ohne eine Haftpflichtversicherung darf eine Hebamme nicht arbeiten. Das trifft freie Hebammen direkt, also sowohl Hebammen, die Hausgeburten oder Geburten in Geburtshäusern begleiten als auch Beleghebammen in Kliniken. Aber indirekt sind auch festangestellte Klinikhebammen betroffen: Ihre Versicherung wird zwar von der Klinik übernommen, aber einen Teil des Risikos müssen sie privat  tragen. Und ob die Klinik die Kosten weiter tragen wird, könnte auch fraglich werden.

Es geht hier letztlich also nicht um den Luxus der Haus- oder Geburtshausgeburt mit einer „eigenen“ Hebamme – hier geht es darum, ob Geburten – egal wo, also auch in Kliniken – in naher Zukunft überhaupt noch von Hebammen begleitet werden.

Ärzte als Geburtshelfer? – Können Hebammen niemals ersetzen!

Die Petition „Rettet UNSERE Hebammen“ fordert Gesundheitsminister Gröhe auf, konkrete Lösungen zu schaffen.
Bitte unterschreibt dort und schickt die Info an alle weiter – hier geht es um die Zukunft unserer gesamten Gesellschaft!!!

Zur PETITION auf change.org

Hebammenunterstützung

Du bist nur zufällig hier gelandet und Dich betrifft das Thema eigentlich nicht? Frag Frauen, die schon entbunden haben, ob sie sich eine Geburt ohne Hebamme vorstellen können – und Du bekommst einen Eindruck von der Wichtigkeit und Dringlichkeit dieses Themas! (Und: wie bist Du auf die Welt gekommen?)

Wer mehr wissen will: zu den Hintergründen auf Spiegel online.

Fakten zur Haftpflichtversicherung: Link zum Hebammenverband (Übersichten siehe Seitenende)

Weitere Aktionen auf Hebammenunterstützung.de und beim Deutschen Hebammenverband

Über die Bedeutung der Hebammen-Betreuung: Analyse des Londoner King’s College von 2013

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Katzengeburt: ein Gleichnis…

Wie gefährlich sind Hausgeburten?

Eine Parabel, veröffentlicht im Jahre 2002 von der britischen Hebamme Tricia Anderson:

„Wir wissen, dass Katzen zum Gebären ungestört sein müssen, an einem dunklen, einsamen Ort, vielleicht vorbereitet mit einem weichen Körbchen. Und alle, die Katzen kennen, wissen auch, dass man eine Katze beim Gebären oder ihr Neugeborenes nie stören darf, sonst hören die Wehen auf oder sie nimmt ihre Jungen nicht an.

Und jetzt stellen Sie sich vor, dass vor langer Zeit eine Gruppe von gut meinenden Wissenschaftlern sich vorgenommen hat, das Gebärverhalten von Katzen zu untersuchen.

Sie haben angefangen, Katzen beim Gebären zu beobachten: im hell erleuchteten, lauten, modernen Labor. Sie schlossen sie an viele Monitore und Sonden an, umgaben sie mit fremden Technikern, die ständig raus und rein gingen um alles zu dokumentieren.
Die Studien an den gebärenden Katzen in den hell erleuchteten Kabinen gingen über viele Jahre. Es zeigte sich, dass die Geburtsarbeit unkoordiniert wurde, länger dauerte oder mittendrin aufhörte. Die Katzen waren zunehmend gestresst, ihr Stöhnen und ihre Schreie waren schrecklich. Die Jungen hatten Sauerstoffnot, kamen deprimiert zur Welt und brauchten Reanimation.
Da kamen die Wissenschaftler zum Schluss: Es scheint, dass Katzen nicht gut gebären können.

Sie erfanden Maschinen um das Gebären zu verbessern und den Sauerstoffgehalt im Blut der Jungen zu überwachen; sie erfanden Schmerzmittel und Tranquilizer, Wehenmittel und Wehenhemmer und entwickelten Notfalloperationen.

In wissenschaftlichen Papieren berichteten die Wissenschaftler über die Schwierigkeiten der Katzen beim Gebären und gleichzeitig über ihre eigene hoch entwickelte, effiziente Geburtstechnologie. Die Medien streuten diese Erkenntnisse und bald brachten alle ihre Katzen zum Gebären ins Labor. Das muss für Katzen der sicherste Platz zum Gebären sein.

Jahre gingen ins Land, die Arbeit in den Labors nahm zu, immer neues Personal wurde eingestellt, langsam wurden die ersten alt und gingen in Ruhestand. Leider wusste die zweite Generation nicht mehr, dass das Ganze als Versuch begonnen hatte. Sie hatten noch nie erlebt, wie Katzen an einem einsamen Platz in einem weichen Körbchen ihre Jungen gebären. Wieso auch – was für eine gefährliche Idee! Sie waren absolut überzeugt, dass Katzen ohne die Hilfe von viel Technologie nicht gebären können. Sie dachten an die vielen wissenschaftlichen Ergebnisse, die sie in den letzten Jahren gesammelt hatten und waren sehr zufrieden mit sich selbst, ihrer klugen und guten Arbeit und den vielen Katzen und Jungen, die sie gerettet hatten.“

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Buchtip: „Wie Kinder heute wachsen“

Der Kinderarzt und Buchautor Herbert Renz-Polster hat ein neues Buch geschrieben!

Buch - Wie Kinder heute wachsen

Nach den schönen Büchern „Kinder verstehen“ und  „Menschenkinder“ wird am 09.09.2013 sein neues Buch „Wie Kinder heute wachsen“ veröffentlicht, welches er zusammen mit dem wunderbaren Neurobiologen Gerald Hüther verfasst hat. Bei dieser Mischung kann ja nur etwas Geniales entstanden sein…

Seid gespannt – hier ein kleiner Vorgeschmack

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Impfvortrag in Berlin – April 2013

An den kommenden Donnerstagen gibt es im Berliner Veganz I wieder zwei Vorträge zum Thema Impfungen und Kindergesundheit:

1. Termin: Dienstag, 18.04.2013 (10.00-12.00 Uhr)

Der erste Vortrag befasst sich kritisch mit der Impfthematik und richtet sich vor allem an Eltern, die vor der Impfentscheidung stehen. Auch Schwangere und alle, die dieses Thema interessiert, sind herzlich eingeladen.

2. Termin: Mittwoch, 25.04.2013 (10.00-12.00 Uhr)

Dieser zweite Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, was Eltern – unabhängig von Impfungen – für die Gesunderhaltung ihrer Kinder tun können.
Neben anderen wichtigen Aspekten wird dabei auch auf die Themen Stillen und Beikost eingegangen.

Die Vorträge finden in den Kursräumen des Veganz (“Extraveganz”) statt.

Link zu den Vorträgen und genaueren Infos (mit Möglichkeit zur Anmeldung): klick

Hier die Adresse des Veganz: Schivelbeiner Str. 34 in 10439 Berlin (Nähe S+U Schönhauser Allee)

Das war Ostern 2013

Er war da! (und hat gefroren…)

Ich will endlich Frühling!!!

BT4

Vortrag: Glückliche Kinder

Morgen (am 26.02.2013) von 10-12 Uhr gibt es einen schönen Vortrag im Veganz in Berlin:

GK

GLÜCKLICHE KINDER – Wie liebevolle Erziehung im Alltag gelingen kann

Wir wünschen uns, dass unsere Kinder glücklich und selbstbewusst heranwachsen. Doch wie können wir als Eltern konkret dazu beitragen? In dieser Veranstaltung möchten wir euch Anregungen,  Denkansätze und praktische Tips vermitteln, wie ein liebe- und respektvoller Umgang im Alltag mit dem Baby, Kleinkind und Kindern gelingen kann. Im Anschluss an den Vortrag bleibt Zeit für eine Gesprächsrunde mit einem sicherlich regen Austausch von Gedanken, Fragen und eigenen Erfahrungen. Die Grundidee des Vortrags ist ein Aufwachsenlassen der Kinder in Geborgenheit und Schutz, getragen von Empathie und gegenseitigem Respekt.

Das sind die Themen:

Tragen, Stillen und Nähe

-unersetzlich für die körperliche, kognitive und seelische Entwicklung

-Lieber Tragen als in den Kinderwagen…

-Das richtige Equipment

Schlafen

-Familienbett – was unsere Steinzeit-Vorfahren besser wussten

-unauffällige, aber verheerende Wirkung von Schlaftrainings

Schreien lassen? 

-Durchaus sinnvoll: Warum Babys weinen

Richtig Trösten

-„Ach, ist doch nicht so schlimm…“ kann ganz schön schlimm sein…

Teilen macht Spaß?

-„Das ist meins!“ Wie Kinder teilen lernen – oder eher: ihr Eigentum verteidigen…

Streit

-Immer dazwischen gehen oder die Kinder sich selbst überlassen?

-Sinnvolles Konfliktmanagement

Grenzen,  Konsequentsein und Konsequenzen

-Bedeuten Grenzen immer Sicherheit? Für wen eigentlich?

-Ist Nachgeben wirklich so schlimm?

-schlüssige Konsequenz vs. Erziehungsmaßnahme

Belohnung und Bestrafung

-Was wollen wir eigentlich erreichen?

-Und er schadet doch: Der kleine Klaps

Der eigene Wille

-Wille oder Bedürfnis? – Der feine Unterschied…

-Den Willen brechen? – und das Kind gleich mit…

Wutanfall und Trotzphase

-Wie verhalten? Geht vorbeugen? Dahinterschauen…

-„Ich will das aber haben!“ Der Klassiker an der Kasse…  Was tun? – ein Blick über den Tellerrand

Auffälliges Verhalten

-„Der will doch nur Aufmerksamkeit“ – Was hindert uns daran, dieses Bedürfnis zu erfüllen?

Und die Eltern?

-Wie ihr es schaffen könnt, den Alltag im Leben mit Kindern zu bewältigen – und auch zu genießen.